Gotthardschlauch

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Der Gotthardschlauch ist ein modulares und schnell aufgebautes Zelt aus drei Blachen, welches bei Bedarf verlängert werden kann. Es nur bietet bedingten Schutz vor Witterung, und ist somit eher für Kurzaufenthalte (zum Beispiel auf Wanderungen) geeignet.

Zelt
Gotthardschlauch
Zelttyp

Blachenzelt

Material
  • 3 Blachen
  • 2 Pflocksäcke
    • à je 3 Zeltstangen und 3 Heringe (Total 6 & 6)

(Material für eine Einheit)

Vorteile
  • geringer Widerstand gegenüber Wind
  • gute Wärmeisolation
  • Bodenblache schützt vor Feuchtigkeit
  • modularer Aufbau
Nachteile
  • enges Zelt
  • die Seiten sind offen
    • Tipp: Seitenblache verwenden oder Rucksäcke an den Seiten stapeln
  • Mitte bei langem Zelt schwer erreichbar



Aufbau

  1. Stelle suchen, an welcher das Zelt aufgestellt werden soll.
    ↳ Braucht genügend Platz, um die Blachen sowie die Zeltschnüre zu spannen.
  2. Himmelsrichtungen bestimmen und Zelt entsprechend platzieren (geschlossene Seite Richtung Westen)
  3. Für eine Einheit des Gotthardschlauches die Blachen in einem 1x3 Muster zusammen knöpfen. (Für mehr Einheiten 2x3, 3x3, 4x3 usw.)
  4. Die äusseren Blachen zusammen knöpfen, sodass dein Schlauch entsteht, die Wetterseite der Blache kommt auf den Grund / zeigt nacht aussen. (siehe Abbildung 1)
  5. An der Rückwand 2x 2 Zeltstangen und an der Vorderseite 2x 1 Zeltstange aufstelllen. (Für mehr Einheiten 3x 2 und 3x 1, 4x 2 und 4x 1 usw., Material aus Pflocksack)
  6. Das Zelt von den Enden der Zeltstangen aus, mit 6 Heringen spannen / fixieren. (Bei mehreren Einheiten kreuzweise verspannen)
    ↳ Wichtig: Heringe in etwa einem 90 Grad Winkel in den Boden stecken. (siehe Abbildung 2)

Für ein besseres Verständnis zeigen dir Kijito und Dynamo wie der Gotthardschlauch gebaut wird: Ab durch den Gotthard(schlauch)[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Cevi WS: Tatkunde, Gotthardschlauch (Bild)
  2. Dynamo, Kijito: Ab durch den Gotthard(schlauch), News, Cevi Uster (12.04.2020)
  3. Bertschy, Kaderli, Rippstein, Ritter: kennen + können, 5. Auflage 2018, rex Verlag Luzern, S.249