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Gewaltlos

1.538 Bytes hinzugefügt, 11:04, 17. Dez. 2019
Irrtum zum Anfang eingefügt.
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===Thematischer Arbeitsplan für Jungschargruppen ab 12 Jahren.===
Liebe Cevi-Leiterin, lieber Cevi-Leiter <How many times must the cannon-balls fly before they're forever banned? The answer my friend, is blowin'in the wind, the answer is blowin'in the wind.>> Von diesem Wind ist in diesem Arbeitsplan <Gewaltlos> eigentlich nicht die Rede. Franz Hohler hat das bekannte Lied von Bob Dylan so übersetzt: <Wie viel Bombe si scho usem Himmel gheit, wenn chunt die letschti ändlech dra? Dr ein- zigwo das weis, isch eine wos nit seit, dr einzig wo das weis, isch de Wind.> Wir wollen in diesem Arbeitsplan von der Kraft (power) reden, die uns hilft, die Gewalt (violence) zu überwinden. Dazu kann uns durchaus ein <Wind> helfen: Gott wird oft in der Bibel durch einen Wind, Hauch, Odem oder Geist eingeführt. Schon dem ersten Menschen hauchte er das Leben ein und liess an Pfingsten durch ein gewaltiges Wehen den Heiligen Geist auf uns Menschen herabfahren. Gewalt, die uns Menschen zerstört, können wir niemals annehmen. Dieser Gewalt müssen wir mit aller Kraft die Gewaltlosigkeit entgegenhalten. Davon soll in diesem Arbeitsplan.die Rede sein: Von verschiedenen Gewalttätigkeiten, denen die Jugendlichen ab zwölf Jahren begegnen, und von der Kraft und der Einstellung, mit der wir uns dieser Gewalt widersetzen können. Wir danken allen, die an diesem Arbeitsplan mitgedacht und mitgearbeitet haben. Einiges zum Thema haben wir hier zusammengetragen, weiteres und ähnliches lässt sich leicht finden. Den Jungschar-Leiterinnen und Leitern wünschen wir eine echte und persönliche Auseinandersetzung mit ihren jugendlichen und viel Freude bei der Arbeit mit diesem Plan.  Hansruedi Vetsch v/o Haru    ====== Ein Irrtum zum Anfang ======[[Datei:Gewalt hat viele Gesichter.pdf|mini|Gewalt hat viele Gesichter]]In der Geschichte des Christentums, bis zum heutigen Tag, gibt es viele Beispiele zum Thema Gewalt und Glaube. Doch eines muss klargestellt werden: Wo Gewalt im Namen des christlichen Glaubens ausgeübt wird, muss ein Irrtum vorliegen; denn christlicher Glaube und Gewaltanwendung schliessen sich schlichtweg aus. Grundsätzlich ist das für jeden Christen aufgrund der Botschaft von Jesus Christus auch einleuchtend. Und doch brachen und brechen immer wieder Formen der Gewalt aus dem christlichen Umfeld aus. Im frühen Mittelalter waren dies die Kämpfe um die Anerkennung als Religionsgemeinschaft, später die Kreuzzüge zur Eroberung des sogenannten Heiligen Landes, und in diesem Jahrhundert sind es die Kämpfe der Unterdrückten in Lateinamerika, unterstützt von der Befreiungstheologie, oder die Streitereien unter den verschiedenen christlichen (Frei)Kirchen und vieles mehr. Die letzten Beispiele zeigen, dass wir den anfangs klargestellten Irrtum nicht einfach so vom Tisch wischen können. Wir alle, ob jung oder alt, Mann oder Frau, reich oder arm, gesund oder krank ... unterliegen der Versuchung, Gewalt anzuwenden. Oft ist die Gewalt versteckt und wird als solche kaum erkannt. Wir wachsen in einer Welt auf, in der Gewalt einfach dazu gehört. Im Sandkasten, auf dem Pausenplatz, auf dem Fussballplatz, in der Geschäftswelt, in unserem Land und auch weltweit:<br />
[[Kategorie:Gewaltprävention]]
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