Helikopterrettung

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Bedingungen für die Helikopterrettung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschieht ein Unfall in abgelegenen Gebieten, oder in solchen die mit der Ambulanz nur schwer zu erreichen sind, ist die Rettung mit dem Helikopter die schnellste Variante. Die Helikopterbasen der Rega sind so in der Schweiz verteilt, dass ein Rettungshelikopter spätestens nach 15 Minuten am Unfallort ist. Der Start sollte spätestens 5 Minuten nach Alarmierung stattfinden.

Alarmierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nummer um die Rega direkt zu erreichen ist die 1414. Falls der Mobiltelefon-Empfang nicht gut genug ist, oder man alleine unterwegs ist und aufgrund der Verletzung nicht mehr sprechen kann, ist auch die Alarmierung per SMS möglich.Wenn der Helikopter unterwegs ist, und man ihn von der Unfallstelle aus sieht, kann man ihm signalisieren, dass er den richtigen Ort gefunden hat, indem man mit dem Körper ein "Y" formt. Dazu hebt man beide Arme etwas schräg nach oben. Will der Helikopter bei euch landen, aber ihr braucht keine Hilfe kann man dies signalisieren, indem man ein "N" andeutet. Dies macht man, indem man den linken arm nach unten schräg von sich streckt und den Rechten schräg nach oben. Dann weiss der Helikopter, dass ihr nicht diejenigen seid, die nach Hilfe gerufen habt.

Rettung mit Landung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am besten ist es für den Helikopter, wenn er landen kann. Dafür braucht er aber eine flache Wiese, genügend Platz und Abstand zu Hochspannungsleitungen oder anderen Dingen, die den Rotoren des Helikopters in den Weg kommen können.

Hierbei ist auch zu beachten, dass der Helikopter sehr starke Winde generiert bei der Landung und beim Start. Es ist deshalb darauf zu achten, dass es keine losen Gegenstände hat, die aufgewirbelt werden können. Bei einem Zeltlager sollte der Landeplatz ebenfalls in genügendem Abstand gewählt werden, da sonst die Zelte Schaden nehmen können.

Bedingungen für Landung
Grösse der Landefläche 25x25 Meter ohne Hindernisse, wie z.B. Kabel
Distanz zur Unfallstelle ca. 100 Meter
Bei der Landung Lose Gegenstände festhalten und in die Knie gehen
Annäherung an Helikopter Erst bei stillstehendem Rotor

Rettung mit der Longline[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Falls eine Landung des Helikopters in der Nähe nicht möglich ist, da das Gelände zu steil ist, oder keine genügend grosse Lichtung vorhanden ist, kann auch der Arzt des Helikopters über die sogenannte Longline vom Helikopter abgeseilt werden und so ohne Landung die Medizinische Erstversorgung sichergestellt. Sollte die Evakuation des Verletzten danach immer noch nötig sein, kann der Helikopter eine Bahre am Seil hinunterlassen. Der Arzt kann dann den Patienten auf die Bahre hieven und sich und die Bahre zum Helikopter hochziehen lassen, mittels der Winde am Helikopter. Bei dieser Art der Rettung ist es dann aber nicht möglich, den Patienten während des Fluges in den Helikopter zu verfrachten, dafür muss er zuerst zwischenlanden.

Vermisstensuche mit Helikopter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewisse Kantonspolizeien verfügen über Helikopter mit Wärmebildkameras, mit denen auch im Dunkeln effizient nach vermissten gesucht werden kann. Die Armee stellt ihre Helikopter mit Wärmebildkameras ebenfalls für solche Zwecke zur Verfügung.