Pimp my tort

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"Pimp my tort" ist eine Programmidee, die Kreativität, Teamarbeit, Selbstständigkeit der TN und den guten Umgang mit Geld fördern soll, primär aber auch ganz viel Spass macht. Dabei bewegen sich die TN alleine und frei in Gruppen mit einem gemeinsamen Ziel: Die ultimativ gepimpte Torte zu erstellen.

Ausführlicher Beschrieb der Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuerst teilt man die Teilnehmer in zwei bis drei Gruppen auf. Jede Gruppe erhält nun einen Tortenboden und zehn Franken. Dieser Tortenboden soll nun möglichst schön, aber auch schmackhaft aufgepimpt werden. Den Gruppen steht diesbezüglich frei, auf welche Art sie dies anstellen wollen: Sie dürfen die zehn Franken ausgeben, bei Verwandten um Zutaten betteln, die Küche des Cevi-Gebäudes plündern oder tun, was ihnen sonst noch so einfällt. Dafür haben sie praktisch das ganze Progi über Zeit, man vereinbart einen Zeitpunkt, an dem man sich wieder trifft.

Die entstandenen Torten werden anschliessend von einer fachlich hervorragenden Jury (den Leitern) geprüft und aufgrund verschiedenster Kriterien bewertet. Beispiele für Kriterien sind der Geschmack, das ausgegebene Geld, die Ästhetik, die Konsistenz etc. Schlussendlich bestimmt die Jury die best gempimpte Torte und die Torten können als krönender Abschluss gegessen werden. Sämtliche Angaben wie Budget, Gruppenzahl, Regeln, Bewertungskriterien usw. können natürlich nach Belieben angepasst werden, man sollte einfach aufpassen, dass die Gruppen nicht zu klein sind und der Betrag nicht zu hoch ist.


Persönliches Plädoyer für diese Programmidee / Erfahrungsbericht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meine Erinnerung an "pimp my tort" ist eine sehr gute, es ist definitiv eines meiner Lieblingsprogramme. Damals war ich als Teilnehmer involviert. Die Idee von diesem Wettkampf gefiel uns sofort, auch dass wir selbstständig sein konnten, die Aufgabe jedoch nicht leicht war angesichts des spärlichen Budgets. Zuerst mussten wir uns überlegen, was für eine Art Torte wir kreieren wollten und welche Zutaten wir dafür brauchten. Die einzige existierende Torte, die jemand aus der Gruppe kannte, war eine Schwarzwälder Torte.

Also auf zur Migros: Dort angekommen zwang uns das Budget aber ein bisschen umzudisponieren. Schlussendlich hatten wir einen zusätzlichen Tortenboden, flüssigen Rahm (günstiger als Schlagrahm), eine Packung gefrorene Himbeeren (günstiger als aufgetaute) und eine Tafel der guten und günstigen M-Budget-Schokolade. Die Schokolade mit einem Messer behelfsmässig zu raspeln ging noch knapp in Ordnung.

Grösste Schwierigkeit und gleichzeitig aber Highlight war aber der Rahm. Es gelang uns auch nach vielem Umrühren mit dem Schneebesen nicht, den Rahm zu schlagen. Deshalb kam uns dann die Idee, in der Küche des Altersheims nebenan nachzufragen, ob sie uns nicht den Rahm mit ihrer Maschine schlagen könnten. So geschah es dann auch und wir konnten unsere Torte nur noch zusammensetzen. Unsere Torte war zwar letztlich nicht Testsieger der Jury, dieses Progi war aber trotzdem ein unvergessliches, schönes Erlebnis für mich.