Rollenspiele Josef

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Die unten stehenden Rollenspiele sind so ausgelegt, dass die Geschichte von Josef in vier Cevi-Nachmittagen behandelt werden kann. Sie sind angelehnt an die Programm-Vorschläge vom Arbeitsplan Josef, welcher bei Hajk bezogen werden kann. Die Kapitel-Angaben beziehen sich auf die Kapitel dieses Arbeitsplans.

Erstes Progi (Kapitel 1–4)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zwei Brüder von Josef diskutieren (Bei Leitermangel: Nur ein Bruder, der den Cevikindern „das Herz ausschüttet“): Brüder diskutieren darüber, wie sauer sie auf Josef sind, da dieser vom Vater immer bevorzugt wird. (Dieser liebt ihn am meisten und verwöhnt ihn. Josef verpetzt seine Brüder dauernd beim Vater und wird überheblich wenn er von seinen Träumen erzählt, in denen die ganze Familie vor ihm niederkniet und ihn verehrt.) Sie planen, was sie mit ihm machen wollen und überlegen sich zuerst, ihn umzubringen, beschliessen dann aber, ihn als Sklave zu verkaufen.
  2. Josef erzählt den Kindern, hat danach einen Disput mit seiner Herrin: Josef ist entsetzt, seine Brüder haben ihn tatsächlich verkauft. Er erzählt von seiner Arbeit und davon, was für ein Glück er hat (er ist einer von den höheren Sklaven, sein Herr (Potifar) hat grosses Vertrauen in ihn und überlässt ihm sehr wichtige Aufgaben). Dieses Glück hat er Gott zu verdanken. „Der Herr war mit ihm.“ Dann kommt die Frau seines Herrn und fordert ihn auf, mit ihr zu tanzen, weil ihr Mann zu wenig Zeit für sie hat (Original: sie will mit ihm schlafen). Als er sie abweist (einerseits weil er seinen Herrn nicht verärgern oder sein Vertrauen missbrauchen will, andererseits weil er strikte gegen Ehebruch ist), wird sie wütend und beschimpft ihn. Sie droht ihm, dass sie sich bei ihm rächen wird und verlässt den Raum.
  3. Potifar diskutiert mit seiner Frau: Sie behauptet vor Potifar, dass Josef sie mit Gewalt zum „Tanz“ gezwungen hätte. Da Ehebruch nicht geduldet werden kann, beschliesst Potifar, ihn ins Gefängnis zu werfen. Dies ist schon sehr „gnädig“, denn er traut der Sache nicht ganz. Die übliche Strafe für Ehebruch ist der Tod.

Zweites Progi (Kapitel 5–8)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Szene bei Josef im Kerker, ein Beamter holt ihn: Josef fragt Kinder, ob sie noch wissen, weshalb er hier im Kerker ist. → Repetition der Geschichte des letzten Progis. Er erzählt, dass das jetzt schon zwei Jahre her ist und er noch immer vergebens hofft, hier herauszukommen. Aber trotzdem habe er auf eine Art Erfolg: Zwei Chefbeamte vom Pharao hatten einen Traum, fanden aber niemanden, der sie deuten konnte. Obwohl Josef findet, Traumdeuten sei eine Sache Gottes, deutet er sie und sie bewahrheiten sich. Da plötzlich holt ihn ein Beamter aus dem Kerker. Er sagt, der Pharao habe einen Traum, der gedeutet werden müsse. Dafür müsse Josef jetzt rasiert und schön gekleidet werden.
  2. Josef beim Pharao: Josef sagt wieder, dass nur Gott Träume deuten kann. Trotzdem will der Pharao seine Meinung wissen. Josef sagt, die Geschichte, die der Beamte ihm erzählt hat, klingt, als ob auf die Ernte 7 Jahre Überschuss und 7 magere Jahre zukommen würden. Er rät dem Pharao, in den ersten 7 Jahren so viele Lebensmittel wie möglich in Speichern aufzubewahren, so kann es in der zweiten Phase der ganzen Welt verkauft werden. Da der Pharao so beeindruckt ist von seiner Weisheit, wird er zu seinem Stellvertreter befördert.

Drittes Progi (Kapitel 9–12)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Josef und ein Bruder: Josefs Bruder erkennt ihn nicht, er erzählt ihm, dass er mit 9 Brüdern aus dem Ausland hier ist und Getreide kaufen will. Josef erkennt ihn, denkt aber an alte Zeiten und will ihn auf die Probe stellen. Deshalb sagt er, er vermute, er sei ein Spion. Aber der Bruder antwortet, dass das nicht der Fall ist. Er habe noch einen Vater und einen weiteren Bruder zu Hause. Joseph sagt, einer der Brüder (Simeon) müsse hier bleiben, als Geisel, die anderen dürfen mit dem Getreide nach Hause gehen, müssen aber mit dem jüngsten Bruder zurückkehren.
  2. Josef und ein Beamter: Josef erzählt dem Beamten, dass seine Brüder gekommen seinen um Getreide zu kaufen, ihn aber nicht erkennt haben. Er erzählt, was ihm mit ihnen passiert ist (Geschichte als Sklave → Repetition der letzten beiden Progis) und dass er sie zurückgeschickt hat, um den jüngsten Bruder zu holen.
  3. Josef und der Bruder von RS 1, danach Josef und der Beamte von RS 2: Der Bruder erzählt, dass sie den jüngsten Bruder (Benjamin) gebracht hat. Josef sagt ihm, dass Simeon wieder frei ist und sie mit dem Getreide nach Hause kehren können. Der Bruder bedankt sich, verlässt den Raum, dafür kommt der Beamte. Josef beauftragt ihn, seinen Brüdern die Säcke voller Getreide zu geben, aber in Benjamins Sack oben seinen silbernen Becher zu tun. Am Abend soll er ihnen nachreiten und die Säcke durchsuchen. Weil er dann bei Benjamin den Becher finden würde, solle dieser als Sklave zu ihm kommen, die anderen können gehen.
  4. Josef und der Bruder von RS 1 und 3: Der Bruder will ein gutes Wort für Benjamin einlegen. Er erzählt, dass Benjamin der Lieblingssohn des Vaters sei. Seine Mutter sei die Lieblingsfrau seines Vaters gewesen und er sei der einzige Sohn, den er von ihr noch habe, die anderen Söhne haben andere Mütter. Es würde dem Vater das Herz brechen, wenn Benjamin hier bleiben müsste. Er bittet Josef, anstelle von Benjamin hier bleiben zu dürfen. Josef ist so gerührt und beeindruckt, dass er sich als Bruder „outet“. Er sagt, alle seine Brüder und sein Vater sollen hierher ziehen und hier in Wohlstand mit ihm leben, denn sie haben den Test bestanden.

Viertes Progi (Kapitel 13–14)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Josef: Josef erzählt den Kindern, dass nun viel Zeit vergangen ist, seit dem, was letztes Mal geschehen ist (→ Repetition) und dass sein Vater nun im Sterben liegt, deshalb muss er jetzt zu ihm gehen. Er fordert die Kinder auf, mit ihm mit zugehen. → Abmarsch zum Progiplatz
  2. Josef und sein Vater: Angekommen beim Vater geht er sofort zu diesem, der segnet ihn und bittet ihn, ihn nun alleine zu lassen.
  3. Josef und sein Bruder: Josef sagt, dass der Vater ja schon lange tot sei und nun auch er bald sterben werde. Sein letzter Wunsch sei, in seiner Heimat begraben zu werden, dort, wo auch seine Eltern, Grosseltern und seine Frau liegen. Josefs Bruder bittet ihn nochmals offiziell um Vergebung für das, was er und die anderen Brüder ihm damals angetan haben. Doch für Josef ist die Sache längst erledigt. Nun kann er in Ruhe sterben.